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Errichtungsausschuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt Vorstand

(KIEL) Schleswig-Holstein ist nach Rheinland-Pfalz das zweite Bundesland, das eine Pflegekammer gegründet hat. Bereits im Juli 2015 wurde im Landtag in Kiel mit den Stimmen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) die Selbstverwaltung in der Pflege beschlossen. Die im September von Ministerin Kristin Ahlheit (SPD) berufenen Mitglieder des Errichtungsausschuss haben nun den Vorstand gewählt. Als Vorsitzende des Errichtungsausschuss wurde Altenpflegerin und Dipl.-Kauffrau Patricia Drube gewählt. Vertreten wird sie von Frank Vilsmeier, Vorsitzender des Pflegerates Schleswig-Holstein. Weitere Vorstandsmitglieder sind Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Maria Lüdeke, Krankenschwester Maria Lausen (Inhaberin eines ambulanten Pflegedienstes) und  Krankenpfleger Joachim Luplow (Ver.di).


Neben Drube und Lausen sind mit Swantje Seismann und Meiko Frischkorn zudem weitere DBfK-Aktive im Errichtungsausschuss vertreten. „Die Pflegekammer Schleswig-Holstein soll eine Kammer der Pflegenden werden. Deshalb der Appell an alle Kolleginnen und Kollegen: Bringt euch ein und macht mit!“ richtet sich Drube an die Berufsangehörigen.

Aufgabe des Errichtungsausschuss ist es, die erste Kammerwahl vorzubereiten. Neben der Organisation von Informationsveranstaltungen wird der Errichtungsausschuss vor allem die Satzung der Pflegekammer formulieren, bei der Wahlordnung zur Kammerversammlung mitwirken und die Registrierung der Pflegefachpersonen in Schleswig-Holstein erarbeiten.

Der DBfK Nordwest engagiert sich für die Entwicklung in Schleswig-Holstein und darüber hinaus: auch in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist der Berufsverband im politischen Dialog über die Pflegekammer. „Wir unterstützten die Selbstverwaltung, wo wir können. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen hat sich das schon bewährt, in Nordrhein-Westfalen gehen auch gerade wichtige Impulse in der Diskussion um die Pflegekammer von uns aus.“ sagt Martin Dichter, stellvertretender Vorsitzender des DBfK Nordwest und Mitglied im Pflegerat Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Pressemitteilung des DBfK Nordwest

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Kommentare  

 
+13 #10 RE: Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandMartin H. 2017-01-28 10:47
zitiere Klaus Behrens:
(...) ihre zitierte Meinungsumfrage ist leider weder aussagekräftig noch hilfreich; vielmehr wurde mit gezielten Fragen versucht ein gewünschtes Stimmungsbild zu generieren...

Ein von Kammergegnern immer wieder vorgebrachtes Argument, wenn Befragungen nicht das von ihnen gewünschte Ergebnis erbrachten (also fast immer, mit Ausnahme von Hamburg - wo es von den Gegnern seltsamerweise nicht vorgebracht wurde).
Nennen Sie mir doch bitte konkrete Beispiele für Ihre Behauptung.
zitiere Klaus Behrens:
Beachtenswert an der Umfrage ist zum einen die Meinungsverteil ung zum Thema Pflichtmitglied schaft, zum anderen die zunehmend mangelnde Akzeptanz der finanziellen Belastung für betroffene Pflegekräfte. Diese Umfrage gibt Anlass zu der Vermutung, das die Befragten nicht über weitere Folgekosten, neben dem Kammerbeitrag informiert wurden. Steigt die finanzielle Belastung des Einzelnen Mitgliedes, so sinkt die Akzeptanz in Ihrer Umfrage signifikant!

Eine Binsenweisheit; es ist klar, daß natürlich jeder Einzelne möglichst wenig bezahlen möchte.
Sieht man sich jedoch die Zahlen genau an, so wird klar, daß Ihre Argumentation ins Leere läuft:
Von allen Befragten wären 52% bereit, einen Beitrag zu bezahlen, von den Befürwortern sogar 78%. Der in der Befragung vorgeschlagene Mindestbeitrag läge bei 5 bis 9 Euro.
zitiere Klaus Behrens:
Auch Ihrer Einschätzung, ob eine Kodierfachkraft , welche gelernte Pflegefachkraft ist deswegen Mitglied einer Pflegekammer sein muß, teile ich nicht voll umfänglich! Für Kodierfachkräft e gibt es keine Vorgabe einer med. Vorbildung, auch werden Kodieachkräfte mit einer pflegerischen Vorbildung nicht höher entlohnt, so das es sich aus meiner Sicht um ein separates Berufsbild handelt; diese Sachverhalt wird aktuell von der Pflegekammer RLP geprüft.

Die Kodierfachkraft stellt bisher kein eigenes Berufsbild, sondern eine Weiterbildung dar.
Sie haben recht, daß eine pflegerische Vorbildung kein MUSS ist; jedoch wird eine pflegerische oder medizinische Vorbildung von den Weiterbildungss tellen empfohlen, und die Mehrheit der Kodierfachkräft e hat eine pflegerische Ausbildung (siehe z. B. "Im Dienste öffentlicher Güter. Metamorphosen der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten" (Flecker, Schultheis, Vogel, 2014), Kap. 4 "Im Spannungsfeld zwischen medizinisch-pflegerischen und betriebswirtsch aftlichen Ansprüchen", S. 97).
Aber lassen Sie bitte hören, was die Prüfung ergeben hat.
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-6 #9 RE: Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandKlaus Behrens 2017-01-27 18:46
zitiere Martin H.:
@Patrick:
Gute Frage. Für die Mehrheit der Pflegekräfte spricht Herr Schlüter jedenfalls nicht:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/P/pflege/Downloads/pflege_PflegeUndBegleitung_Pflegeberufekammer_abschlussbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=1

zitiere Klaus Behrens:
Nein ist es leider nicht....! In RLP ist auch Zwangsmitglied, wer nicht mehr in der Pflege tätig ist, jedoch in seinem aktuellen Beruf sein entsprechendes Wissen nutzt.
Dies führt in RLP aktuell zu
Problemen..., so werden auch schnell einmal Kollegen aus der Verwaltung, welche einst eine pflegerische Ausbildung genossen zwangsverkammer t..!

Meine Antwort bezog sich eigentlich auf die Frage von Herrn Koch, wenn jemand z. B. als Gastronom, also in einer ganz anderen Branche arbeitet.
Aber wenn jetzt eine gelernte Pflegekraft statt auf Station in der Verwaltung eines Krankenhauses tätig ist, dort z. B. als Kodierfachkraft arbeitet und dabei ihr pflegerisches Wissen nutzt, dann ist das etwas ganz anderes als im erwähnten Fall mit dem Gastronomen.

Ob Hr. Schlüter Recht hat mit seiner Annahme vermag ich für Schleswig-Holstein nicht zu beurteilen, ihre zitierte Meinungsumfrage ist leider weder aussagekräftig noch hilfreich; vielmehr wurde mit gezielten Fragen versucht ein gewünschtes Stimmungsbild zu generieren...
Beachtenswert an der Umfrage ist zum einen die Meinungsverteil ung zum Thema Pflichtmitglied schaft, zum anderen die zunehmend mangelnde Akzeptanz der finanziellen Belastung für betroffene Pflegekräfte. Diese Umfrage gibt Anlass zu der Vermutung, das die Befragten nicht über weitere Folgekosten, neben dem Kammerbeitrag informiert wurden. Steigt die finanzielle Belastung des Einzelnen Mitgliedes, so sinkt die Akzeptanz in Ihrer Umfrage signifikant!

Auch Ihrer Einschätzung, ob eine Kodierfachkraft , welche gelernte Pflegefachkraft ist deswegen Mitglied einer Pflegekammer sein muß, teile ich nicht voll umfänglich! Für Kodierfachkräft e gibt es keine Vorgabe einer med. Vorbildung, auch werden Kodieachkräfte mit einer pflegerischen Vorbildung nicht höher entlohnt, so das es sich aus meiner Sicht um ein separates Berufsbild handelt; diese Sachverhalt wird aktuell von der Pflegekammer RLP geprüft.
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+11 #8 RE: Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandMartin H. 2017-01-27 15:28
@Patrick:
Gute Frage. Für die Mehrheit der Pflegekräfte spricht Herr Schlüter jedenfalls nicht:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/P/pflege/Downloads/pflege_PflegeUndBegleitung_Pflegeberufekammer_abschlussbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=1

zitiere Klaus Behrens:
Nein ist es leider nicht....! In RLP ist auch Zwangsmitglied, wer nicht mehr in der Pflege tätig ist, jedoch in seinem aktuellen Beruf sein entsprechendes Wissen nutzt.
Dies führt in RLP aktuell zu
Problemen..., so werden auch schnell einmal Kollegen aus der Verwaltung, welche einst eine pflegerische Ausbildung genossen zwangsverkammer t..!

Meine Antwort bezog sich eigentlich auf die Frage von Herrn Koch, wenn jemand z. B. als Gastronom, also in einer ganz anderen Branche arbeitet.
Aber wenn jetzt eine gelernte Pflegekraft statt auf Station in der Verwaltung eines Krankenhauses tätig ist, dort z. B. als Kodierfachkraft arbeitet und dabei ihr pflegerisches Wissen nutzt, dann ist das etwas ganz anderes als im erwähnten Fall mit dem Gastronomen.
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+8 #7 RE: Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandPatrick 2017-01-27 12:04
zitiere Jens Schlüter:
anders kapiert die obrigkeit nicht, dass wir die kammer NICHT wollen.

Wer ist denn "wir"?
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+1 #6 RE: Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandKlaus Behrens 2017-01-15 17:06
Hr. Martin H. schreibt:
"??? Wo haben Sie denn die Formulierung her, in dem Text finde ich sie nicht? Nein, natürlich Leute, die in der Pflege im entsprechenden Bundesland arbeiten! Wer nicht mehr im Beruf arbeitet, muß nicht Kammermitglied sein. So ist es jedenfalls in RLP geregelt:"


Nein ist es leider nicht....! In RLP ist auch Zwangsmitglied, wer nicht mehr in der Pflege tätig ist, jedoch in seinem aktuellen Beruf sein entsprechendes Wissen nutzt.
Dies führt in RLP aktuell zu
Problemen..., so werden auch schnell einmal Kollegen aus der Verwaltung, welche einst eine pflegerische Ausbildung genossen zwangsverkammer t..!
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-92 #5 RE: Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandJens Schlüter 2017-01-15 15:16
ich werde sehen, dass ich meine beine in die hand nehme und schleswig holstein als fachkraft den rücken zukehre. mein gehalt wird garantiert nicht abgezockt solange ich es verhindern kann. mit bestimmung ? einbringen ? JA....haben wir ja in RLP gesehen wie das geht..... und als mitglied hat man darüberhinaus nichts zu sagen ausser zu zahlen und drohungen zu erdulden. pflege in s.-h. unter herrschaft einer zwangskammer ? OHNE MICH..... und ich kenne viele die das gleiche sagen. sollen die betriebe doch sehen woher sie noch personal bekommen..... das ist mir nach 32 berufsjahren auch offengesagt inzwischen wurst.... anders kapiert die obrigkeit nicht, dass wir die kammer NICHT wollen.
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+13 #4 RE: Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandMartin H. 2016-08-17 07:59
Sehr geehrter HB,
ich finde es sehr gut, wenn Sie sich in der Pflegekammer Ihres Bundeslandes einbringen wollen; ich weiß aber nicht, ob Frau Drube Ihre Anfrage hier auf dieser Seite lesen wird. Daher schlage ich vor, Sie kontakten Sie ganz einfach, z. B. über die Seite des DBfK Nordwest:
http://www.dbfk-unternehmer.de/ueberuns/dbfk-nordwest
Ob die Krankenpflege in Ihrer Pflegekammer übermächtig vertreten ist, kann ich nicht beurteilen, könnte mir aber vorstellen, daß dies der Tatsache geschuldet ist, daß es schlicht und ergreifend mehr Kranken- als Altenpfleger gibt (2009: Gesundheits- und krankenpfleger ca. 485.000, Gesundheits- und kinderkrankenpf leger ca. 50.000, Altenpfleger ca. 194.000); siehe
http://www.hs-hannover.de/fileadmin/media/doc/pp/Simon__2012__Studie_zur_Beschaeftigung_in_Pflegeberufen.pdf (Tabelle 2, S. 30).
Wenn man sich allerdings die Reden vieler Politiker anhört, könnte man den Eindruck gewinnen, es sei gerade andersherum bzw. die Krankenpflege würde gar nicht existieren...
Gruß, Martin H.
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-14 #3 Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandHB 2016-08-15 22:41
Sehr geehrte Frau Drube! Ich habe Ihren Appell gelesen und möchte mich einbringen und mitmachen! Nun bitte ich Sie, mir mitzuteilen, wie ich das machen kann, außer über meine Zwangsmitglieds chaft und Zwangsbeiträge? Ich bin Altenpfleger, und es müsste doch eigentlich gut sein, wenn jemand wie ich da mitmacht, weil ich sehe, dass die Krankenpflege schon übermächtig stark vertreten ist. Gespannt sehe ich Ihrer Antwort entgegen und bin auch schon ganz neugierig auf die Kommentare von Herrn Martin H.
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+9 #2 RE: Errichtungsauss chuss Pflegekammer Schleswig-Holstein wählt VorstandMartin H. 2016-08-03 12:25
zitiere Matthias Koch:
Wer wird Mitglied? Jeder, der eine staatliche Zulassung hat und im Bundesland arbeitet." In der Pflege noch arbeitet, oder auch alle die, die nach der Ausbildung aus der Pflege geflohen sind? Wird man auch einen Gastronom ausfindig machen, der mal ein Examen gemacht hat? schlecht formuliert!

??? Wo haben Sie denn die Formulierung her, in dem Text finde ich sie nicht? Nein, natürlich Leute, die in der Pflege im entsprechenden Bundesland arbeiten! Wer nicht mehr im Beruf arbeitet, muß nicht Kammermitglied sein. So ist es jedenfalls in RLP geregelt:
"Berufsangehörig e im Sinne des § 1 Absatz 2 Satz 1 HeilBG, die ihren Beruf nicht oder nicht mehr ausüben oder ihre berufliche Tätigkeit außerhalb des Geltungsbereich es des Heilberufsgeset zes Rheinland-Pfalz verlegt haben oder verlegen sowie den in § 1 Abs. 2 Satz 2 HeilBG und den in § 1 Abs. 4 Satz 1 HeilBG bezeichneten Berufsangehörig en steht die Mitgliedschaft zur Landespflege-kammer offen (freiwillige Mitglieder)." Quelle:
http://www.100prozent-pflegekammer.de/?file=files/pflegekammer/downloads/Meldeordnung_2016_genehmigt%20fu%CC%88r%20Homepage.pdf
zitiere Matthias Koch:
.. und ich hatte bis jetzt gedacht, die Kammerbeiträge müsste der AG zahlen.

Nein, jeder zahlt normalerweise seinen Beitrag selbst. Wenn, dann ist das wohl eine Ausnahme:
http://rps.verdi.de/branchen-und-berufe/gesundheit-soziales/++co++71430286-69c2-11e5-bd22-525400248a66
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-2 #1 von was?Matthias Koch 2016-08-01 20:14
Wer wird Mitglied? Jeder, der eine staatliche Zulassung hat und im Bundesland arbeitet." In der Pflege noch arbeitet, oder auch alle die, die nach der Ausbildung aus der Pflege geflohen sind? Wird man auch einen Gastronom ausfindig machen, der mal ein Examen gemacht hat? schlecht formuliert! hoffentlich geht es nicht so stümperhaft weiter. Beschäftigte in der Behindertenhilf e? Kann man sein Examen notfalls zurückgeben? viele Fragen .. und ich hatte bis jetzt gedacht, die Kammerbeiträge müsste der AG zahlen.
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