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Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergeben

(DÜSSELDORF) Bei einer an der Uniklinik Düsseldorf vom Landespflegerat Nordrhein-Westfalen ausgerichteten Podiumsdiskussion zur Errichtung einer Pflegekammer hat der Initiator der Online-Petition „Pflegekammer NRW jetzt!“ und DBfK-Mitglied Jan Wollermann am 15.09.2015 die gut 42.000 Unterschriften für die Pflegekammer in NRW an den Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit, Arbeit und Soziales, Günther Gabrecht (SPD), sowie die Mitglieder des Landtags Susanne Schneider (FDP), Peter Preuss (CDU) und Arif Ünal (Bündnis 90/Die Grüne) übergeben.


Die Idee zur Online-Petition kam Gesundheits- und Krankenpfleger Wollermann ganz spontan. Sein Wunsch sei es, dass die Politik sich auch in Nordrhein-Westfalen mit dem Thema Pflegekammer befasst. Knapp 30.000 der insgesamt 42.000 eingereichten Unterschriften für seine Petition „Pflegekammer NRW jetzt!“ sind dann auch aus Nordrhein-Westfalen eingegangen. Die elektronische Petitionsplattform hat errechnet, dass 45.000 Unterschriften aus NRW nötig seien, um von der Landespolitik eine Stellungnahme zur Petition zu erzwingen. Zwar sei diese Zahl nicht erreicht worden – gleichwohl haben sich zwischenzeitlich mehrere Parteien bereits zur Pflegekammer in NRW geäußert.

So seien Anträge der CDU, der SPD und der Grünen an das Landtagspräsidium in Düsseldorf herangetragen worden, die sich allesamt mit der Pflegekammer NRW befassen. Im Kern lautete sowohl das Ergebnis der Podiumsdiskussion als auch der in den Anträgen formulierten Fragen immer: Was will die Berufsgruppe?

Es macht den Anschein, als würde auch in Nordrhein-Westfalen eine Befragung zur Pflegekammer auf die Berufsgruppe zukommen. Die über 300 Besucher der Podiumsdiskussion beantworteten die Frage mit einem eindeutigen Votum für eine Pflegekammer in NRW.



Quelle: Pressemitteilung des DBfK Nordwest

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Kommentare  

 
+7 #25 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenMartin H. 2016-06-22 06:23
zitiere michael:
Über Geld wird besser nicht geredet...denn das zahlen ja alle die die Pflegen ...ob sie wollen oder nicht und damit keiner sagen kann es wäre zu teuer werden keine Zahlen vorgelegt...je weniger die Mitglieder wissen desto besser ...Fragenstellen ist da auch blöd...evtl merken dann einige dass eine Kammer Geld kostet..wessen Geld: das der Pflegenden....bitte stimmmen sie pro Pflegekammer ab...wir sagen aber nicht was sie am ende zu zahlen haben...das finde ich grandios und so transparent ...

Kleiner Nachtrag noch für michael, der immer und immer wieder auf den "irrsinnig hohen Mitgliederbeitr ägen" der Pflegekräfte rumgeritten ist:
"Die Beitragsordnung wurde Ende April beschlossen. Sie bildet die Basis für die Berechnung der Mitgliedsbeiträ ge. Insgesamt gibt es sieben Beitragsklassen , die auf dem monatlichen Bruttoeinkommen beruhen und zwischen 2,50 und 25 Euro pro Monat liegen. Der Basisbeitrag, den die meisten zu zahlen haben, liege bei 9,80 Euro" (Die Schwester/Der Pfleger 6/16, S. 6).
Damit liegt man sogar noch knapp unter den angekündigten 10 Euro im Monat. Ist also nix mit "Mindestens 120 Euro im Jahr, die JEDE Pflegekraft MINDESTENS zahlen muß", wie der bpa marktschreieris ch gelogen hatte...
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+9 #24 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenMartin H. 2015-11-21 14:33
zitiere michael:
Auf Seite 19 der Studie zur Akzeptanz bei den Pflegeschülern erklären die Verfasser
ihre eigene Studie für nicht repräsentativ.

Das ist doch die Höhe!!
Ja, nicht repräsentativ... dazu lese man sich aber bitte mal die Originalaussage n der Leute durch, die die Studie durchgeführt haben:
"Eine Mehrheit der Befragungsteiln ehmer/-innen in den Berliner Pflegeschulen hat sich für die Einrichtung einer Pflegekammer in Berlin ausgesprochen (59,1 %). Allerdings gab es zwischen den Berufsgruppen deutliche Unterschiede im Abstimmungsverh alten. Während die Auszubildenden in der Kinderkrankenpf lege mit 92,3 %, in der Krankenpflege mit 86,0 % für die Einrichtung einer Pflegekammer stimmten, überwog bei Befragungsteiln ehmer/-innen, die eine Ausbildung zur Altenpflege absolvierten, eine ablehnende Haltung in dieser Frage (46,8 % Ablehnung vs. 42,4 % Zustimmung).
Dabei ist hervorzuheben, dass im Vergleich zur Gesamtheit aller Pflegeschüler/-innen in Berlin überproportiona l viele Auszubildende der Altenpflege an der Befragung teilgenommen haben. Während die Altenpflegeschü ler/-innen im Land Berlin 50,7 % aller Pflegeschüler/-innen ausmachen, betrug ihr Anteil an den Befragungsteiln ehmer/-innen 62,2 %.
Weil die Stichprobe gegenüber den Berliner Pflegeschulen nicht strukturähnlich , sondern verzerrt ist, kann sie nicht als repräsentativ angesehen werden. Dagegen gilt eine Stichprobe dann als repräsentativ, wenn sie in den für das Untersuchungszi el relevanten, einstellungs-differenzierend en Merkmalen, ein unverzerrtes Abbild der Grundgesamtheit darstellt (Bortz & Döring 2006)."
(Quelle: https://www.ash-berlin.eu/fileadmin/user_upload/pdfs/Forschung/Projekte/KammerSchueler/Online_Studie_SchülerInnenberfragung_Pflegekammer.pdf )
Also kurz gefaßt ist die Studie nur deshalb nicht repräsentativ, weil überproportiona l viele Altenpflegeschü ler teilgenommen haben - ansonsten wäre die Studie noch eindeutiger PRO Pflegekammer ausgefallen!!
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-12 #23 endlich ein klarer Ploitikermichael 2015-11-19 09:15
Geschäftsführer in
Ulla Rose
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
Sehr geehrte Frau Rose,
Sie haben mich mit Schreiben vom 14.10.2015 gebeten, ein Gründungsgesetz zur
Schaffung einer Pflegekammer in Berlin mit auf den Weg zu bringen.
Ich kann Ihnen versichern, nichts liegt mir ferner.
Mittlerweile liegen dem Petitionsaussch uss des Abgeordnetenhau ses mehr als 200
Petitionen gegen eine Pflegekammer vor. Dazu kommen eine von 409
Altenpflegeschü lerInnen unterschriebene Sammelpetition, die mir als dem
Ausschussvorsit zenden des Gesundheits-und Sozialausschuss es übergeben wurde,
sowie bis zum heutigen Tag eingegangene 47 Einzelbriefe, in denen wir allesamt
gebeten werden, eine Pflegekammer in Berlin zu verhindern. Zudem hat uns der
Gesamtbetriebsr at der Sana-Kliniken gebeten, in diesem Sinne tätig zu sein.
Die von Ihnen zitierten "Studien" helfen Ihnen in ihrer Argumentation wenig.
Zweifel wurden dadurch keineswegs "regelmäßig" ausgeräumt. Da dürfte wohl mehr
der Wunsch Vater des Gedankens sein.
Auf Seite 19 der Studie zur Akzeptanz bei den Pflegeschülern erklären die Verfasser
ihre eigene Studie für nicht repräsentativ. Darüber mag man gerne streiten, nur handelt
es sich bei dieser Aussage zunächst einmal um eine Feststellung der Verfasser und
wurde von niemandem hinein interpretiert.
Die Akzeptanz einer Pflegekammer in Berlin ist also keineswegs so unumstritten, wie
Sie es darstellen. Natürlich spaltet die Pflegekammer die Pflegenden, weil sie große
Teile der in der Pflege Tätigen ausschließen würde und natürlich spräche eine solche
Kammer ganz sicher nicht mit einer Stimme. Aber darüber muss man hier nicht streiten,
den Disput tragen wir dann gerne öffentlich aus.
In Rheinland-Pfalz benötigen Kandidatinnen und Kandidaten, die an den
Kammerwahlen teilnehmen wollen, 150 Unterstützerunt erschriften für ihre Kandidatur.
Eine absurde Regelung, die viele Beschäftigte in kleineren Einrichtungen benachteiligt.
Die Linke Fraktion im Abgeordnetenhau s von Berlin
Niederkirchners traße 5, 10111 Berlin
fon: 030.23252551, fax : 030.23252515
albers@linksfra ktion.berlin
04.11.2015
Auch hat man dort den zukünftigen Zwangsmitgliede rn bis heute nicht mitgeteilt, mit
welchen Beiträgen sie zu rechnen haben. Man macht den Leuten offenbar
ein X für ein U vor.
Sie selber wissen aus den beiden Berliner Umfragen, dass die Beitragsfrage eine
wesentliche Bedeutung für die vermeintliche Zustimmung der Befragten hatte.
Mit der Höhe der real zu erwartenden Beitragssummen sinkt die Zustimmung rapide.
Es wäre interessant, dazu von Ihnen eine klare Positionierung für die interessierte
Öffentlichkeit zu erhalten. Wenn Sie nur knapp die Hälfte des Etats der Berliner
Ärztekammer (12,9 Mio. Euro 2014) für ihre Arbeit reklamieren wollten, müssten Sie
von den 28.803 potentiellen Mitgliedern ihrer zukünftigen Kammer (Zahl aus der ersten
Akzeptanzstudie ) 18,80 Euro monatlich kassieren. Allerdings waren nur 68 der
Befragten der ersten Studie bereit mehr als 11 Euro zu bezahlen. Das waren 5,6
Prozent aller Befragten. Akzeptanz sieht anders aus.
Im Doppelhaushalt 2016/2017 sind keine Mittel für die Pflegekammer vorgesehen.
Es gibt dafür zur Zeit auch keine parlamentarisch e Mehrheit.
Damit wird es in der laufenden Legislaturperio de keine Gründung einer solchen
Kammer geben.
Ich sehe auch nicht, dass es in der nächsten Legislaturperio de eine politische Chance
für die Umsetzung ihres Wunsches nach der Verkammerung des Pflegeberufs in Berlin
geben wird.
Wir jedenfalls werden unseren politischen Einfluss im Interesse der in der Pflege
Beschäftigten dazu nutzen, eine Pflegekammer in Berlin auch zukünftig zu verhindern.
Mit freundlichem Gruss
Dr. Wolfgang Albers
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+12 #22 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenMartin H. 2015-10-14 08:44
zitiere michael:
Ulrich Deutsch hat aber verstanden, dass es zu einer Kammer eine Kontrolle geben muss

Ich hatte auch (schon mehrmals) geäußert, daß ich NICHT gegen Kontrollen bin, auch wenn Sie jetzt etwas anderes behaupten.
zitiere michael:
alle Kammern bisher haben eines gemeinsam...sie arbeiten nicht für die Mitglieder sondern für sich

Schön, daß Sie´s noch mal erwähnen. Aber versuchen Sie uns dann bitte nicht weiszumachen, Sie wären ja "für die Kammer".
zitiere michael:
und dass ein Lehrer mal Pfleger war ist ja gut und schön aber sollten nicht die die wirkliche Pfleger also noch im Beruf stehend dort auch für die Pflege reden ?

Damit beweisen Sie nur wieder einmal mehr, daß Sie (und Ihre bffk-Kollegen) leider gar nichts von unserer Profession verstehen (oder eben bewußt Fakten verdrehen); denn in der Pflege ist es (anders als in anderen Ausbildungsberu fen) nicht so, daß "normale" Berufsschullehr er (die häufig den Beruf gar nicht erlernt haben) unterrichten, sondern man muß i. d. R. selber eine 3-jährige pflegerische Ausbildung plus Berufserfahrung haben, bevor man dann Pflegepädagogik (oder ein ähnliches Studium) absolviert... d. h., man ist dann auch als Lehrer für Pflegeberufe selbstverständl ich noch Angehöriger der Profession!
Ein weiteres Beispiel ist Herr Deutsch, der Pflegedirektor in NRW ist... als gelernter Krankenpfleger ist er natürlich Angehöriger der Profession Pflege!
zitiere michael:
wenn er jetzt Lehrer ist dann sollte er sich nicht zur Pflege äußern....

Er hat dazu jedenfalls 1000 mal eher die Berechtigung als Sie!
Mann, bevor Sie hier weiter gequirlten Unfug verzapfen, lassen Sie sich bitte zumindest ausgiebig von Ihrer Frau beraten - das ist offenbar ja bei Ihnen zu Hause diejenige mit der Ahnung!!!
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-12 #21 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenmichael 2015-10-13 07:52
Das ist der führende Vertreter der SPD in Rheinland-Pfalz, die mit dafür gesorgt hat, dass die Kammern dort ausdrücklich nicht unter das Transparenzgese tz fallen und ergo eine solche Transparenz nicht praktizieren müssen. Die Pflegekammer, so meint er, könne das ja später selber beschließen.


Transparenz !!!!
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-12 #20 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenmichael 2015-10-13 07:51
Wenn der niedersächsisch e Pflegekammerfre und meint, die aufgestellten Haushaltspläne seien bestimmt „irgendwo einzusehen“, dann wüsste man gerne wo und wann das tatsächlich im wirklichen Leben möglich ist. Der Gründungsaussch usses der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz hat jedenfalls eine entsprechende Anfrage des bffk bis heute nicht beantwortet.


ich finde diese Passage besonders schön...
Über Geld wird besser nicht geredet...denn das zahlen ja alle die die Pflegen ...ob sie wollen oder nicht und damit keiner sagen kann es wäre zu teuer werden keine Zahlen vorgelegt...je weniger die Mitglieder wissen desto besser ...Fragenstellen ist da auch blöd...evtl merken dann einige dass eine Kammer Geld kostet..wessen Geld: das der Pflegenden....bitte stimmmen sie pro Pflegekammer ab...wir sagen aber nicht was sie am ende zu zahlen haben...das finde ich grandios und so transparent ...
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-11 #19 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenmichael 2015-10-13 07:46
Müller, der der städtischen Gesellschaft bis Mai 2014 als Geschäftsführer vorstand (Jahresgehalt 225 000 Euro), hatte dann wegen des großen Zeitaufwandes als IHK-Präsident um die Vertragsauflösu ng in Wiesbaden gebeten. Hinter vorgehaltener Hand wurde aber kolportiert, dass es bei dem Abgang um Streitigkeiten mit den SPD-Mitgliedern im Aufsichtsrat ging.

Einige Monate später gewann der einflussreiche CDU-Mann Lorenz allerdings den SPD-Oberbürgermeist er Sven Gerich dafür, Müller mit einem Beratervertrag für die WIM auszustatten – für die kommenden vier Jahre erhält Müller nun aus Wiesbaden eine jährliches Honorar von 90 000 Euro. Der Aufsichtsrat stimmte diesem Vertrag zu – Lorenz soll sich, so behaupten Insider, gar für eine Laufzeit von fünf Jahren stark gemacht haben, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Nun wird also öffentlich, dass eben dieser Lorenz einen Beratervertrag an der IHK Frankfurt, deren Präsident Mathias Müller ist, erhalten hat. Über die exakte Höhe dieses Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart. Lorenz, soviel ist zu erfahren, wird auf Stundenbasis honoriert; er selbst spricht gegenüber den Kollegen des Kuriers von „Tätigkeiten im zweistelligen Stundenbereich“ . Wie oft diese Zweistelligkeit geleistet wird und wie hoch die vereinbarten Stundensätze sind, ist nicht zu erfahren.

Moralisch angreifbar

Besonders pikant in dem Zusammenhang ist die Aufgabe, die Lorenz bei der IHK wahrnehmen soll – es geht um die Erarbeitung einer Compliance-Richtlinie. Also eine Richtlinie für die Einhaltung von Gesetzen und moralischen Richtlinien und gegen Vetternwirtscha ft und ähnliches . . .

Müller war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die IHK lässt mitteilen, dass „die IHK häufig externe Rechtsanwälte mandatiert. Das Mandatsverhältn is mit Herrn Rechtsanwalt Bernhard Lorenz hat in 2014 begonnen.“

Lorenz geht offensiver mit der Angelegenheit um. Seine Reaktion: „Das betrifft ja nicht meine politischen Tätigkeiten. Ein Anwalt, der eine gewisse Klasse hat, berät nunmal alle möglichen Leute und vertritt sie vor Gericht.“

Der (kleinere) Koalitionspartn er im Wiesbadener Rathaus, die SPD, sieht das etwas anders. SPD-Fraktionschef Christoph Manjura sagte, „er hätte es anders gemacht“.

Für die Fraktionschefin der Grünen, Christiane Hinninger, hat der gesamte Vorgang die Dimension eines Skandals, „jedenfalls bleibt zumindest so ein Geschmäckle. . .“
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-12 #18 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenmichael 2015-10-13 07:46
Ulrich Deutsch hat aber verstanden, dass es zu einer Kammer eine Kontrolle geben muss und er trifft damit genau das was ich die ganze Zeit schon sage Kammer ist nur so gut wie die Kontrolle die es dazu gibt.
Aber der aktuelle Entwurf sieht keinerlei Kontrollen vor...und die Kammerbefürwort er haben leider keine Ahnung von den Kammern...wie es scheint denn alle Kammern bisher haben eines gemeinsam...sie arbeiten nicht für die Mitglieder sondern für sich...Beispiele gibt es ohneEnde und die Meinung zu Kammern aus den reihen der Mitglieder ist eher negativ als positiv.
Zu den Quellen lieber Martin:
weiterhin einfach www.bffk.de aufrufen dort finden sie alles was sie brauchen...es handelte sich bei diesem bericht nur um jemanden der dort war...und dass ein Lehrer mal Pfleger war ist ja gut und schön aber sollten nicht die die wirkliche Pfleger also noch im Beruf stehend dort auch für die Pflege reden ? Ich weiß nicht wie die Vita des Herrn ist...aber wenn er jetzt Lehrer ist dann sollte er sich nicht zur Pflege äußern....
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+14 #17 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenMartin H. 2015-10-08 12:30
zitiere michael:
versteht Martin leider auch nicht

Derjenige, der nichts versteht, sind eher Sie, denn Herr Deutsch und ich sind in dieser Thematik derselben Meinung, wie man auch aus älteren Beiträgen von uns beiden herauslesen könnte (wenn man denn wöllte). Da ändert es auch nichts, wenn Sie jetzt versuchen, künstlich eine Diskrepanz zwischen uns herbeizuschreib en, die so nicht existiert.
zitiere michael:
Angekündigt war für gestern ein "Fachdialog" unter der Überschrift „Wie geht es weiter bei der Pflegekammer?“

Und wieder mal keinerlei Nennung von Quellen, dafür denselben Sums gleich dreimal buchstabengetre u irgendwo reinkopiert - aber das ist ja "guter Stil" bei Ihnen und dem Leser inzwischen wohlbekannt.
zitiere michael:
Tatsächlich aber zeigte sich vom ersten Redebeitrag an, dass die Befürworter der Pflegekammer immer noch um Akzeptanz ringen

Tatsächlich zeigt sich, daß euch Kammerhassern das Wasser inzwischen bis zum Hals steigt, denn eure Behauptungen werden immer abstruser und eure Lügen durchsichtiger. Denn Fakt ist, daß inzwischen sogar Leute, die vorher noch Stimmung gegen die Pflegekammer gemacht haben (Verdi) nun gut mit derselbigen in RLP zusammenarbeite n.
zitiere michael:
Dem schließt sich noch ein Vortrag eines Vorstandsmitgli edes des Gründungsaussch usses der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz an (der jetzt Lehrer ist, irgendwie aber auch mal Pfleger war)

Hier zeigt sich mal wieder so richtig schön eure perfide Hinterfotzigkei t, mit der ihr versucht - einmal mehr - Keile in die Reihen der Pflegekräfte zu treiben; denn auch akademische Pflegekräfte sind Pflegekräfte, egal ob sie Pflegewissensch aft, Pflegemanagemen t oder eben Pflegepädagogik studiert haben. Aber ihr probiert es eben mit allen unlauteren Mitteln, dumpfe Ängste zu schüren und die Leute gegeneinander aufzuhetzen.
zitiere michael:
Ich musste dann zu! m Zug, w eswegen ich die Podiumsdikussio n, die sich an die Fragerunde anschließen sollte (...) verpassen musste.

Auch wieder bekannte Muster:
Keine "Zeit" (ergo "keine Lust"), sich zu informieren, aber sich darüber beklagen. Kammergegner eben.
zitiere michael:
Wenn sich z.B. der Vertreter des Gründungsaussch usses in Rheinland-Pfalz über die schöne Zahl der Registrierungen freut (Stand 01.10.2015 = 23.100)

Tja... da haben wohl alle eure Hetzaufrufe, Anti-Petitionen u. ä. Versuche nichts gebracht, nicht wahr?
Man kann aus alldem nur das Fazit ziehen, daß sich die Pflegekräfte hoffentlich nicht von interessierter Seite einlullen und gegen Angehörige ihres eigenen Berufsstandes aufhetzen lassen.
JA zur Pflegekammer!
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-14 #16 RE: Unterschriften zur Pflegekammer in Düsseldorf übergebenmichael 2015-10-05 09:20
Praxistest Berlin – wenn die Pflege endlich über die Pflege redet

Angekündigt war für gestern ein "Fachdialog" unter der Überschrift „Wie geht es weiter bei der Pflegekammer?“ Eingeladen hatte der Berliner Sozialsenator, der sich auf die Einführung einer solchen Pflegekammer festgelegt hat.
Tatsächlich aber zeigte sich vom ersten Redebeitrag an, dass die Befürworter der Pflegekammer immer noch um Akzeptanz ringen und die Pflegekräfte, die sich langsam bewusst werden, was da auf sie zukommt, versuchen dem Unheil noch Einhalt zu gebieten. Also stand das Für und Wider, das Pro und Contra ganz oben auf der Agenda. Bei dem „Wie“, auch das zeigte sich rasch, wird es eine wirkliche Mitsprachemögli chkeit der Pflegekräfte nicht geben.
Denn auch das war zu bestaunen, wie das aussieht, wenn endlich „die Pflege über die Pflege redet“. Denn darum soll es ja bei der Pflegekammer ja angeblich gehen.


Der Fachdialog beginnt also mit einem Vorwort des Sozialsenators, es folgt ein Vortrag des Fraktionsvositz enden der SPD im Landtag von Rheinland-Pfalz. Dem schließt sich noch ein Vortrag eines Vorstandsmitgli edes des Gründungsaussch usses der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz an (der jetzt Lehrer ist, irgendwie aber auch mal Pfleger war), worauf der 2 Vorsitzende der Gründungskonfer enz in Niedersachsen einen Einblick in die Vielfalt seiner Vortragsfolien über die Geschichte der Pflegekammern im allgemeinen und der Niedersachsen im speziellen gewährt. Er outet sich als Pfleger mit Parteibuch. Jetzt sind die ersten 75 Minuten in einem vollen Saal mit Pflegekräften, denen die Beteiligung an einer Diskussion versprochen wurde, vorbei. Zeit zum Diskutieren ist aber immer noch nicht. "Verständnisfrag en" dürfen immerhin gestellt werden. Womit die Rollenverteilun g klar ist. Das Pflegevolk darf fragen; die Antworten kommen von vorn. Ich musste dann zum Zug, weswegen ich die Podiumsdikussio n, die sich an die Fragerunde anschließen sollte, bei der dann noch ein Herr der CDU, eine Dame der Grünen und noch ein Herr der Piraten zusätzlich zu den Eingangsreferen ten zu Wort kommen sollten, verpassen musste. Wenn von denen jede(r) nochmal 10 Minuten beansprucht hat, was ich für eine ziemlich vorsichtige Kalkulation halte, dann muss sich ungefähr 2 ½ Stunden nach Beginn der Veranstaltung ein echt spannende Diskussion ergeben haben. Aber vielleicht waren nach einem langen Arbeitstag – der „Fachdialog“ begann um 17:00 Uhr – auch etliche Pflegekräfte schon gar nicht mehr da, um zu erleben wie es sein könnte, wenn „die Pflege über die Pflege redet“.

Erkenntnisse brachten die pflegefernen Monologe dennoch. Nämlich die, das der Aufbau einer neuen weiteren Verwaltung dann tatsächlich zu einer neuen weiteren Verwaltung führt. Die vor allem verwaltet und die sich dann von der Pflege schon ordentlich entfernt hat. Wenn sich z.B. der Vertreter des Gründungsaussch usses in Rheinland-Pfalz über die schöne Zahl der Registrierungen freut (Stand 01.10.2015 = 23.100) und vergisst zu erwähnen, dass dies in erheblichem Maße unter der Drohung eines Zwangsgeldes erreicht wurde, dann zeigt das ein ebenso „schönes“ Maß an Realitätsverlus t. Wenn der niedersächsisch e Pflegekammerfre und meint, die aufgestellten Haushaltspläne seien bestimmt „irgendwo einzusehen“, dann wüsste man gerne wo und wann das tatsächlich im wirklichen Leben möglich ist. Der Gründungsaussch usses der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz hat jedenfalls eine entsprechende Anfrage des bffk bis heute nicht beantwortet. Erkenntnisse bringt auch das flammende Plädoyer des rheinland-pfälzischen SPD-Vertreters für notwendige und alternativlose Transparenz der Kammern. Das ist der führende Vertreter der SPD in Rheinland-Pfalz, die mit dafür gesorgt hat, dass die Kammern dort ausdrücklich nicht unter das Transparenzgese tz fallen und ergo eine solche Transparenz nicht praktizieren müssen. Die Pflegekammer, so meint er, könne das ja später selber beschließen.

Die Pflegekräfte jedenfalls konnten sich bei dieser Gelegenheit einen Eindruck davon verschaffen, dass sie in der neuen Pflegekammer auch nichts zu melden haben. Das erledigen für sie alles jede Menge Pflege-Verwaltungsfunk tionäre und jene, die auf dem besten Wege sind, es zu werden.
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