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Pflegekammer Jetzt! - Selbstverwaltung für eine Bündelung der berufsständischen Interessen der Pflege durch die Pflege!

Gründungskonferenz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiert

(HANNOVER) Am 28.07.2015 hat sich in Hannover die Gründungskonferenz zur Errichtung einer Niedersächsischen Pflegekammer auf Einladung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung konstituiert. Zur Vorsitzenden wurde Dipl.-Pflegewirtin Iris Meyenburg-Altwarg (Geschäftsführung Pflege der Medizinischen Hochschule Hannover) von den Mitgliedern der Gründungskonferenz gewählt.

In ihrer Begrüßung betonte Sozialministerin Cornelia Rundt die Ernsthaftigkeit der Landesregierung bei der Errichtung der Pflegekammer, die die Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der beruflichen Pflege fortsetzen würde. "Die Pflegekammer ist ein weiterer Mosaikstein, um die Pflege aufzuwerten", so die Ministerin.

Als erste Stellvertreterin wurde Monika Skibicki (Förderverein zur Errichtung einer Pflegekammer) in den Vorstand der Gründungskonferenz gewählt, zweiter Stellvertreter ist Matthias Brüggemann, Krankenpfleger aus Quakenbrück. Als erste Amtshandlung hat der Vorstand die Sitzung der Gründungskonferenz nach der Wahl in die Hand genommen und erste Folgetermine und Arbeitsschritte vereinbart.

Insgesamt hat das Ministerium 25 Mitglieder und 25 stellvertretende Mitglieder aus der Pflegepraxis, Verbänden, Gewerkschaften und Wissenschaft berufen, um parallel zum Gesetzgebungsverfahren in Niedersachsen die Gründung einer Pflegekammer als vorbereitendes Expertengremium zu begleiten. Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung war die Wahl des Vorsitzes der Gründungskonferenz und die Einigung auf eine Geschäftsordnung. Die Mitglieder der Gründungskonferenz nehmen diese Aufgabe ehrenamtlich wahr.

Das Gesetz zur Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen ist derzeit in der Ressortabstimmung und soll bereits Mitte 2016 beschlossen sein.

Quelle: Pressemitteilung des DBfK Nordwest


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Kommentare  

 
+6 #80 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertMartin H. 2016-03-01 15:04
Zitat:
Nur wer Pflegekräfte mit Ärzten vergleicht,über sieht aber gleich ganz
vieles. Die verdienen sehr viel mehr,haben unvergleichlich e
Möglichkeiten und Aussichten und stehen häufig als Freiberufler auf
Seite derer,die von gesetzeswegen den Versorgungsauft rag für die
Patienten haben.

Da übersehen jetzt aber Sie ganz viel. Z. B. gibt es auch freiberuflich
tätige Pflegekräfte und umgekehrt sind ganz viele Ärzte schlicht und
ergreifend Angestellte (z. B. in Kliniken). Und weder Verdienst noch
Möglichkeiten oder Aussichten sind "in Stein gemeißelt", auch hier
verweise ich wiederum aufs Ausland, wo Pflegekräfte noch ganz andere
Möglichkeiten haben, sowie auch Gesetzesvorhabe n wie die Übertragung
selbständiger Ausübung von Heilkunde auf Pflegeberufe (siehe
https://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/77/ ).
Zitat:
Ärzte haben in deren Kammer ein Altersversorgun gssystem,welche s
bessere Konditionen als die der Rentenversicher ung bietet. In dieser
Pflegekammer ist so ein Instrument zum Vorteil der Pfegekräfte natürlich
nicht vorgesehen.

Warum dies letztlich nicht möglich/vorgesehen ist, kann ich Ihnen leider
nicht sagen; schließlich bin auch ich nur ein interessierter Laie und
kein Berufspolitiker . Ein Argument war wohl, daß man dann sämtliche
Pflegekräfte komplett aus dem bestehenden Rentensystem hätte
herausnehmen müssen.
Zitat:
Sollten sie doch mal ihren Gedanken einer Gewerkschaft nur für
Pflegekräfte aufgreifen,könn ten wir doch noch Freunde werden.

Danke, aber dies ist keineswegs "auf meinem Mist gewachsen"; eine
Pflegegewerksch aft hat es schon einmal gegeben, sie ist aber wohl
letztlich mangels Mitgliedern wieder aufgelöst worden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerkschaft_für_Beschäftigte_im_Gesundheitswesen
Es wird immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, erneut eine eigene
Pflegegewerksch aft zu gründen:
http://www.mittelstandcafe.de/der-tagesspiegel-deutscher-pflegerat-droht-verdi-mit-eigener-pflege-gewerkschaft-343429.html/
Zitat:
Bei diesem Kammerzirkus wird dies in diesem Le! ben wohl kaum der Fall
sein.

Damit kann ich leben.
Zitat:
So,an dieser Stelle möchte ich schon mal ankündigen, daß ich mich aus
dieser " Runde" verabschiede,be vor wir anfangen uns im Kreise zu drehen
und es mir noch mehr meiner kostbaren Freizeit raubt.

Tja, auch ich habe letztlich meine Zeit nicht gestohlen. Wenn Sie sich
hier herausziehen wollen, ist dies Ihre Entscheidung, ich bin aber
durchaus an einer anregenden, fachlichen Diskussion interessiert.
Allerdings macht es mich traurig, wenn ich dann lesen/hören muß, daß
Pflegekräfte den Schlagwörtern/Parolen der Kammergegner auf den Leim
gegangen sind (siehe z. b. oben der Link zum bpa).
Zitat:
Ich schaue in den nächsten Tagen nochmal rein,da sie so ganz ohne
Widerworte wahrscheinlich nicht auskommen werden.

Wenn Sie mir Fragen stellen, so versuche ich, diese im Rahmen meiner
Möglichkeiten zu beantworten. Alles kann ich Ihnen wie schon gesagt auch
nicht erklären, hier würde ich mir öfters ein paar klärende Worte der
Profis erhoffen. Ich bin Krankenpfleger.
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+5 #79 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertMartin H. 2016-03-01 15:03
Zitat:
mit der Methode von Grundrechtseing riff

Wie kommen Sie darauf? Nichts an (Pflege)Kammern ist grundrechtswidr ig.
Schon seit Jahrzehnten gibt es in D Kammern, übrigens keineswegs nur für
"Freiberufler" (ein auch gern vorgebrachtes Pseudoargument) , denn es
gibt auch in 2 Bundesländern Kammern für ALLE Arbeitnehmer. Die
geplanten Einführungen der Pflegekammern wurden auch mehrmals juristisch
überprüft und für absolut rechtens befunden.
Abgesehen davon wies ich schon darauf hin, daß in den meisten westlichen
Ländern Pflegekammern Standard sind; der Logik der Kammerhasser zufolge
müßten die Pflegekräfte dort völlig verarmt, versklavt und rechtlos
sein. Eher das Gegenteil ist der Fall, die Lage der Pflegekräfte ist in
keinem dieser Länder so miserabel wie in D. Aber auf dieses Argument
sind Sie auch noch mit keiner Silbe eingegangen.
Zitat:
Sondergerichtsb arkeit....wissen sie nicht woher ich das habe? (...) Im
Paragraph 24 des Gesetzentwurfes nachzulesen. Dort ist die Rede von
einen berufsständigen Gericht, das bestrafen darf , wenn einer
Pfegekraft Fehler unterlaufen ,sie sich nicht registrieren lässt und und
und.Von Geldstrafen bis zu 2500 Euro ist da die Rede und der
Möglichkeit,Exa mina ab zu erkennen.

Bitte was für einen Paragraphen 24 meinen Sie? Den vom Heilberufsgeset z
RLP? Also dort finde ich nichts dergleichen:
http://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/3626-16.pdf
Zitat:
Für hoheitliche Aufgaben ist diese Kammer nicht vorgesehen??

Habe ich so nicht geschrieben. Nur würde ich gern wissen, woher Sie das
mit den "Berufsstandesge richten" haben (bitte Link!).
Zitat:
Und was halten sie von dem Zitat aus dem Papier "Pflegekammer :Argumente
und Gegenargumente " des Landtagsabgeord neten Uwe Schwarz "....sie (die
Kammer)vertrete n die Interesse! n der Ge sellschaft stellvertretend für
den Staat" und "Die Pflegekammer gestaltet und erfüllt hoheitliche
Aufgaben auf Länderebene, die ihr vom Gesetzgeber zugesprochen werden"
Das ist Steuermittelpfl ichtig !!

Alle Kammern (auch die bisher bestehenden) übernehmen Aufgaben, die der
Staat auch direkt ausführen könnte bzw. ausgeführt hat (und, wie man am
Beispiel der Pflege sehen kann, sehr schlecht ausgeführt hat!). Warum
sollten diese "steuermittelpfl ichtig" sein, haben Sie dazu irgendein
Gesetz o. ä.?
Zitat:
Mein "Lieblingsthema " Fort und Weiterbildung. Habe ich ins Spiel
gebracht um deutlich zu machen,daß aus meiner Sicht der Arbeitgeber hier
vornehmlich in der Pflicht ist diese zu bezahlen und diese in der
vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zu ermöglichen, denn der
Arbeitgeber hat ja auch den Versorgungsauft rag für die Patienten.

Das sehe ich nicht ganz so einfach wie Sie, denn beide Seiten
(Arbeitgeber und Arbeitnehmer) haben ein Interesse daran, daß
Pflegekräfte sich auf dem aktuellen Wissensstand halten; wir sind dazu
auch bisher schon verpflichtet, es ist bloß nicht im Gesetz verankert,
wie viele Stunden Fortbildung pro Jahr vorgeschrieben sind (im Gegensatz
zu anderen Ländern, z. B. Österreich). Siehe auch
http://www.pflegemarkt.com/de/fachartikel/pflicht-zur-fort-und-weiterbildung/

Im übrigen weiß ich auch z. B. von Physio- oder Ergotherapeuten , daß
diese ihre (z. T. noch wesentlich teureren) Fort- und Weiterbildungen
häufig selbst bezahlen.
Aber letztlich haben Sie natürlich recht, der Arbeitgeber kann sich hier
nicht einfach aus der Verantwortung stehlen und sollte dann zumindest
entweder die Kosten der Fortbildung oder aber die Zeit dafür als
Arbeitszeit übernehmen.
Zitat:
Mit wen Herr Gabriel die Pflegekräfte vergleicht,ist mir wurscht.

Der Vergleich bezog sich auf die Äußerung Gabriels, daß jemand der "70
Kilo Mensch hebt, das Gleiche verdienen soll wie jemand, der 70 Kilo
Stahl hebt" (sinngemäß aus dem Kopf zitiert). Das mag zwar gut gemeint
sein, aber Sie wissen ja, gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Man
stelle sich nur mal vor, was den 70 Kilo Stahl passiert, wenn der
Arbeiter sie fallen läßt? Eben.
Im übrigen stört mich die Darstellung der hochqualifizier ten
Pflegefachkraft als "menschlicher Kran". Eigentlich eine Frechheit.
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+5 #78 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertMartin H. 2016-03-01 15:00
Zitat:
Lieber Herr Martin H. Ich muss noch einmal fragen: Sind die
Gewerkschaften nun ihr Freund oder Feind?

Lieber Bernd. Warum sollte ich "Feind" von Gewerkschaften sein? Ich
kritisiere nur bestimmte Äußerungen von Verdi zum Thema Pflegekammer.
Wobei festzuhalten ist, daß es inzwischen auch etliche Verdimitglieder
gibt, die PRO Pflegekammer eingestellt sind, was ich persönlich
natürlich gut finde. Normalerweise müßten eigentlich Pflegekammern,
Gewerkschaften und Berufsverbände gemeinsam zum Wohle der Pflegekräfte
und nicht gegeneinander arbeiten, komischerweise schaffen dies die
allermeisten Berufsverbände, bei Verdi habe ich da so meine Zweifel.
Siehe auch
https://www.dbfk.de/media/docs/download/Vortraege/01_vortrag-fw-DPT-pflegekammer-berlin-2015-03-14-out.pdf
Zitat:
Rheinland Pfalz lässt grüßen :Dort hat man anfänglich auch mit 3,50
Euro geworben und ist heute schon bei 7 -15 Euro und einer geplanten
Obergrenze von30 Euro angelangt !!

Woher bitteschön haben Sie denn nun wieder diese Zahlen? Also sowohl
3,50 als auch 30 Euro sind so pauschal gesprochen einfach unseriös! Es
war m. W. stets die Rede von ca. 10 Euro im Monat, daher kommen die 120
Euro Jahresbeitrag, die auch durchs Internet geistern. Wobei sich dieser
Betrag auf eine Vollkraft bezieht, es wäre ja auch schwachsinnig, z. B.
von jemandem der nur geringfügig beschäftigt ist, dasselbe zu verlangen
wie von jemandem der voll arbeitet! Eigentlich logisch, wird aber
natürlich von den Kammerhassern auch gerne falsch und verdreht
wiedergegeben. Siehe z. B.
http://www.bpa.de/fileadmin/user_upload/MAIN-dateien/pflegekammer/index.html
Zitat:
Alles möglichst unkonkret und glatt

Da gebe ich Ihnen teilweise recht; mehr Transparenz, mehr Informationen
nach außen wären wünschenswert, denn umso weniger Legenden und
Unwahrheiten über die Pflegekammern könnten bestehen. Vieles kann man
natürlich auf der Seite der Pflegekammer RLP usw. nachlesen, aber
offenbar hat man damit viele immer noch nicht erreicht.
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-6 #77 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertBernd 2016-02-28 17:26
Lieber Herr Martin H. Ich muss noch einmal fragen: Sind die Gewerkschaften nun ihr Freund oder Feind? Und zu ihrer Frage, wie die sich finanzieren : über die Beiträge ihrer Mitglieder....freiwillige Mitglieder und nicht Zwangsmitgliede r wie in dieser Kammer.Das ist ein Unterschied. Außerdem ist deren Beitrag berechenbar und beruht auf einen messbaren Vorteil der Beschäftigten. Das ist bei dieser Kammer ganz anders. Deren Beitrag ist nach oben hin offen und mit von außen nicht kontrollierbare m Steigerungspote ntial. Rheinland Pfalz lässt grüßen :Dort hat man anfänglich auch mit 3,50 Euro geworben und ist heute schon bei 7 -15 Euro und einer geplanten Obergrenze von30 Euro angelangt !! Und das alles für " Interessenvertr etung","Qualitätssicher ung" , "gehört werden" ," Gutachten verfassen" Alles möglichst unkonkret und glatt und keineswegs immer zum Vorteil der Beschäftigten.Mir sind in laufe der Jahrzehnte ja schon viele "Heilsbringer" über den Weg gelaufen, aber keiner von denen hat mit der Methode von Grundrechtseing riff versucht so ungeniert in die Taschen von Pflegekräften zu greifen. Sondergerichtsb arkeit....wissen sie nicht woher ich das habe? Und ich habe sie bisher immer so verstanden,daß meine Kollegen und ich stets in die Ecke der nicht informierten gestellt werden. Im Paragraph 24 des Gesetzentwurfes nachzulesen. Dort ist die Rede von einen berufsständigen Gericht, das bestrafen darf , wenn einer Pfegekraft Fehler unterlaufen ,sie sich nicht registrieren lässt und und und.Von Geldstrafen bis zu 2500 Euro ist da die Rede und der Möglichkeit,Exa mina ab zu erkennen. Und so etwas sollen Pfegekräfte dann auch noch selbst finanzieren. Für hoheitliche Aufgaben ist diese Kammer nicht vorgesehen?? Und was halten sie von dem Zitat aus dem Papier "Pflegekammer :Argumente und Gegenargumente " des Landtagsabgeord neten Uwe Schwarz "....sie (die Kammer)vertrete n die Interessen der Gesellschaft stellvertretend für den Staat" und "Die Pflegekammer gestaltet und erfüllt hoheitliche Aufgaben auf Länderebene, die ihr vom Gesetzgeber zugesprochen werden" Das ist Steuermittelpfl ichtig !!und auch das sollen statt dessen die Pflegekräfte finanzieren ! Mein "Lieblingsthema " Fort und Weiterbildung. Habe ich ins Spiel gebracht um deutlich zu machen,daß aus meiner Sicht der Arbeitgeber hier vornehmlich in der Pflicht ist diese zu bezahlen und diese in der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zu ermöglichen, denn der Arbeitgeber hat ja auch den Versorgungsauft rag für die Patienten. Und von ihnen möchte ich gerne mal ganz konkret lesen wollen ,wie man sich folgendes vor stellen muß:Eine "Standart Vollzeitpflegek raft" im 3 Schicht Betrieb mit Wochenend und Feiertagsdienst en soll in welcher Freizeit dann "kammerbefohlene " Fortbildungen absolvieren ?? Und sie wissen schon ,wieviel bzw wie wenig solch eine Kraft verdient? Davon soll sie neben Zwangsbeiträgen dann auch noch solche Fortbildungen wohl möglich mit Reise und Unterbringungsk osten bezahlen ?! Bitte auch dazu mal ne klare Antwort. Mit wen Herr Gabriel die Pflegekräfte vergleicht,ist mir wurscht.Nur wer Pflegekräfte mit Ärzten vergleicht,über sieht aber gleich ganz vieles. Die verdienen sehr viel mehr,haben unvergleichlich e Möglichkeiten und Aussichten und stehen häufig als Freiberufler auf Seite derer,die von gesetzeswegen den Versorgungsauft rag für die Patienten haben. Da ist nichts adäquat!! Pflegekräfte sind häufig von Altersarmut bedroht.Haben sie das von Ärzten auch schon mal gehört? Ärzte haben in deren Kammer ein Altersversorgun gssystem,welche s bessere Konditionen als die der Rentenversicher ung bietet. In dieser Pflegekammer ist so ein Instrument zum Vorteil der Pfegekräfte natürlich nicht vorgesehen. Ist offensichtlich nicht so wichtig. Sollten sie doch mal ihren Gedanken einer Gewerkschaft nur für Pflegekräfte aufgreifen,könn ten wir doch noch Freunde werden. Bei diesem Kammerzirkus wird dies in diesem Leben wohl kaum der Fall sein. So,an dieser Stelle möchte ich schon mal ankündigen, daß ich mich aus dieser " Runde" verabschiede,be vor wir anfangen uns im Kreise zu drehen und es mir noch mehr meiner kostbaren Freizeit raubt. Ich schaue in den nächsten Tagen nochmal rein,da sie so ganz ohne Widerworte wahrscheinlich nicht auskommen werden.Ich wünsche ihnen viel Freude beim filetieren,anal ysieren und kommentieren meiner wohl gesetzten Worte.
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+8 #76 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertMartin H. 2016-02-26 14:25
zitiere Bernd:
Verstehe ich Sie richtig? Soll diese Kammer in Zukunft Tarifverhandlun gen für die Pflegekräfte führen oder was soll diese merkwürdige Einlassung in Richtung Gewerkschaften.

Nein, wie kommen Sie auf die Idee? Kammern und Gewerkschaften (sowie übrigens auch Berufsverbände) haben grundsätzlich unterschiedlich e Aufgaben. Meine Bemerkung bezog sich lediglich darauf, WER in der Vergangenheit für bessere Tarife zuständig gewesen wäre und WER jetzt am lautesten krakeelt und gegen die Pflegekammern Stimmung macht: Das sind zum einen viele Arbeitgeberverb ände, allen voran der unsägliche bpa; sowie (eigentlich unverständlich) Verdi als Gewerkschaft. Wobei man letzteren zugute halten muß, daß sie dort, wo bereits eine Pflegekammer existiert (RLP), gut mit dieser zusammenarbeite n. Eine echte Pflegegewerksch aft gibt es ja leider nicht mehr.
zitiere Bernd:
Soweit ich informiert bin,haben diese sich zumindest immer für Gehaltssteigeru ngen eingesetzt,auch ohne Zwangsmitglieds chaft der Beschäftigten.DasGeld, daß diese Kammer in die Hand zu nehmen gedenkt, nimmt sie von den Pflegekräften und mindern deren Einkommen. Das ist ein Unterschied!!

Aha; die Gewerkschaften finanzieren sich dann nicht über die Beiträge ihrer Mitglieder, oder wie?
zitiere Bernd:
Ach so,und Sanktionen sollen wir nicht überbewerten

Nein, ich hatte es nur so aufgefaßt, daß Sie (wie viele andere) sowas wie Berufsverbot schon bei geringen Verstößen befürchten, und wollte Sie beruhigen.
zitiere Bernd:
das Sondergericht

Ich weiß nicht, wo Sie das herhaben?? Recht spricht in D die Justiz - keine Kammern. Sondergericht??
zitiere Bernd:
Leider haben sich bei diesen Kommentaren nicht so viele Personen eingeklingt.Hat bestimmt auch damit zu tun, daß viele Pflegekräfte von einer Pflegekammer gar nichts wissen....oder gar nicht wissen sollen?? in dem Unternehmen,für das ich tätig bin, waren es genau...null!

Also bei allem Respekt, aber dann sind Sie doch nicht so gut informiert, wie zuvor geschrieben! Pflegekammern werden in D schon seit den 80er/90er Jahren diskutiert, wer auch nur gelegentlich eine Fachzeitschrift in die Hand nimmt, weiß das auch!
zitiere Bernd:
Pflegekräfte in der Kammer:nach meinen Informationen bleibe ich dabei und beziehe mich auf Pflegekräfte, die auch tatsächlich noch am Patientenbett arbeiten und sich davon nicht in irgend einer anderen Form entfernt haben.

Eine Pflegekraft bleibt auch dann eine Pflegekraft, wenn Sie sich durch z. B. Weiterbildungen weiter qualifiziert hat; so z. B. auch Stationsleitung en, PDLs, Lehrer für Pflegeberufe, Praxisanleiter etc.
Im übrigen würde mich mal eine Quelle für Ihre Informationen interessieren (bitte mit Link!).
zitiere Bernd:
ZurPolitik:Dumm erweise sind mit oder ohne Kammer es noch immer diese, die die Entscheidungen treffen

Stimmt nicht, z. B. werden Gerichtsurteile immer noch von den Gerichten und nicht der Politik entschieden (Gewaltenteilun g).
zitiere Bernd:
Hoheitliche Aufgaben: Ist es falsch, dass diese Kammer hoheitlich für den Erlass von Berufsordnung ,Berufszulassun g, Berufsaufsicht und Berufsstandesge richt zuständig sein soll?

Ja, das ist falsch.
Was soll ein "Berufsstandesge richt" sein?
zitiere Bernd:
Fort und Weiterbildung:S chön ,dass meine Kollegen und ich Sie damit verzücken können, dass wir so "fortbildungsfle ißig" sind.Aber in Bezug auf Kammer ist das gar nicht unser Thema.

Aber das hatten doch Sie ins Spiel gebracht?
zitiere Bernd:
Im Übrigen möchte ich nicht mit Ärzten verglichen werden.

Das ist aber der einzig adäquate Vergleich, da wir beide Angehörige von Heilberufen sind. Jedenfalls sinnvoller als der ziemlich dämliche Vergleich von Herrn Gabriel mit Industriearbeit ern...
zitiere Bernd:
Lieber Herr Martin H.:Dieser ganze Kammerkrams ist aus meiner Sicht nicht besonders überzeugend

Natürlich bleibt letztlich jedem seine Meinung unbenommen; es wäre aber doch gut, wenn Sie sich einmal über die elementarsten Fakten bzgl. Pflegekammern informieren würden, z. B. unter
http://www.100prozent-pflegekammer.de/?file=files/pflegekammer/PDF/FAQ%C2%B4s%202016%20Pflegekammer-RLP.pdf
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-9 #75 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertBernd 2016-02-23 20:23
Hallo Herr Martin H. Verstehe ich Sie richtig? Soll diese Kammer in Zukunft Tarifverhandlun gen für die Pflegekräfte führen oder was soll diese merkwürdige Einlassung in Richtung Gewerkschaften. Soweit ich informiert bin,haben diese sich zumindest immer für Gehaltssteigeru ngen eingesetzt,auch ohne Zwangsmitglieds chaft der Beschäftigten.DasGeld, daß diese Kammer in die Hand zu nehmen gedenkt, nimmt sie von den Pflegekräften und mindern deren Einkommen. Das ist ein Unterschied!! Ach so,und Sanktionen sollen wir nicht überbewerten, aber das ist doch eines der wenigen Themenfelder, wo tatsächlich mal etwas deutlich wird.Zum Beispiel: wer sich nicht regestrieren lässt,zahlt ne horrende Strafe.Und was stellen diese Gerichte mit der Pflegekraft an, die nicht bereit ist die Kosten einer "Kammerbefohlend en" Fortbildung zu tragen oder sich weigert,ihre kostbare Freizeit dafür zu opfern?? Kommt die dann vor das Sondergericht , welches wieder Geldstrafen verhängen darf? Oder ist die oder der dann seinen Berufstitel los? Aber das bewerten wir dann nicht über. Leider haben sich bei diesen Kommentaren nicht so viele Personen eingeklingt.Hat bestimmt auch damit zu tun, daß viele Pflegekräfte von einer Pflegekammer gar nichts wissen....oder gar nicht wissen sollen?? in dem Unternehmen,für das ich tätig bin, waren es genau...null!Wenn ihnen der Begriff Meinungsvielfal t aufgrund zu geringer Beteiligung nicht gefällt, dann versuche ich es mal mit Argumentationsv ielfalt.Aus immerhin ca 70 Kommentaren.und dabei haben Sie für meine Wahrnehmungen sehr oft nicht gut da gestanden. Pflegekräfte in der Kammer:nach meinen Informationen bleibe ich dabei und beziehe mich auf Pflegekräfte, die auch tatsächlich noch am Patientenbett arbeiten und sich davon nicht in irgend einer anderen Form entfernt haben. ZurPolitik:Dumm erweise sind mit oder ohne Kammer es noch immer diese, die die Entscheidungen treffen,und Sie sagen ganz richtig,die Kammer müsse gehört werden.Gehört?! Was heißt das??Gar nichts heißt das!! Ich bin im Betriebsrat und muss auch dauernd "gehört" werden- das ist weit weg von mit entscheiden! Hoheitliche Aufgaben: Ist es falsch, dass diese Kammer hoheitlich für den Erlass von Berufsordnung ,Berufszulassun g, Berufsaufsicht und Berufsstandesge richt zuständig sein soll? Wenn dies nicht falsch ist, dann nochmals: Welche andere Berufsgruppe wird gezwungen solche hoheitlichen Aufgaben selbst zu finanzieren einschließlich eines Berufsstandesge richtes, also seinen eigenen Henker!! Was ist eigentlich mit den Steuern, die ja auch von Pflegekräften gezahlt werden! Fort und Weiterbildung:S chön ,dass meine Kollegen und ich Sie damit verzücken können, dass wir so "fortbildungsfle ißig" sind.Aber in Bezug auf Kammer ist das gar nicht unser Thema. Unser Thema ist, daß eine drohende Kammer ihren Zwangsmitgliede rn auch noch die Kosten mit allem darum für Zwangsfortbildu ngen den Pflegekräften aus Auge zu drücken gedenkt. Und das ganze noch in deren kostbarer Freizeit, zumal sie durch Frühschichten, Spätschichten, Nachtschichten. Wochenendschich ten und Feiertagsschich ten ohnehin micht auf der Sonnenseite diesbezüglich liegen. Die Mitarbeiter einer Kammer hätten es da schon besser.....Im Übrigen möchte ich nicht mit Ärzten verglichen werden. Diese Berufsgruppe hat andere Einkommensmögli chkeiten, andere Karieremöglichk eiten, sind häufig Freiberufler und und und.....Apfel und Birne. Lieber Herr Martin H.:Dieser ganze Kammerkrams ist aus meiner Sicht nicht besonders überzeugend und zumindest für mein Kollegium darf ich da mitsprechen. Vermeintliche Vorteile bleiben im Ungewissem, Sanktionen und Bedrohungspoten tial sind das einzige, was deutlich ist. Würde es sich dabei um einen Vertrag handeln,in dem es um was auch immer ginge, selbst Sie würden den nicht unterschreiben. Ach so,deshalb handelt es sich um eine Zwangsmitglieds chaft.....jetzt wird es klar....
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+12 #74 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertMartin H. 2016-02-23 10:19
zitiere Bernd:
Bei den schlechten Einkommensvorra ussetzungen in den Pflegeberufen gab es früher schon gerne mal den Spruch "...und irgendwann müssen wir noch Geld mit bringen...."

Absolut, da haben Sie völlig recht. Nur: Wer trägt denn die Verantwortung für die z. T. miserablen Einkommensverhä ltnisse der Pflegenden? Dies sind die Tarifpartner, d. h. Arbeitgeberverb ände und Gewerkschaften! Und was haben die bisher für die Pflege zuwege gebracht?? Und jetzt schimpfen ausgerechnet diese Leute, die seit Jahrzehnten schon nichts für uns tun, am lautesten gegen die Pflegekammern? Ein Schelm, wer Arges dabei denkt!
zitiere Bernd:
Und dann bleiben da noch die Drohungen und Sanktionen,aus denen ja kein Geheimnis gemacht wird.

Die Sanktionen sollten Sie auch nicht überbewerten. Bestraft werden Leute, die sich wirklich etwas zuschulden haben kommen lassen, d. h. Pflegekräfte, die Patienten ernsthaft geschädigt haben - auch nachzulesen auf der Seite der Pflegekammer RLP bei den häufig gestellten Fragen.
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+12 #73 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertMartin H. 2016-02-23 10:18
zitiere Bernd:
Lieber Herr Martin H. Ich habe die vorherigen Seiten sehr wohl gelesen. Da ist an Meinungsvielfal t schon einiges zu sehen.Nicht nur die ihrige............!

Meinungsvielfal t... also wenn ich mir die Seiten hier so ansehe, dann haben bis zu dem Punkt, wo Sie sich eingeklinkt haben, 4 Leute geschrieben: Außer mir noch B. Zieger und Thomas Beck, die sich alle PRO Pflegekammer geäußert haben. Ja und dann gab es da noch "michael", der freilich (gefühlte) 90% aller Beiträge im Dauermonolog verfaßt hat.
Aber davon ab, es ging mir nicht um Meinungen, sondern harte Fakten; die kann man z. B. hier auf der Seite bei den FAQs nachlesen; oder z. B. direkt auf der Seite der Pflegekammer RLP (auch bei den FAQs).
zitiere Bernd:
Nun zum 2. Punkt, daß in einer Pflegekammer Pflegekräfte sitzen werden. Sie meinen bestimmt damit, daß dort im bestem Fall AUCH Pflegekräfte sein Könnten.

Nein, da sind Sie leider nicht korrekt informiert; Mitglied einer Pflegekammer kann nur sein, wer einen der (bisher noch drei) Pfleberufe erlernt hat (keine Helfer). Also sitzen dort NUR Pflegekräfte drin.
zitiere Bernd:
Politiker müssen
Entscheidungen treffen für Tätikeitsfelder , von denen sie von Haus aus erst mal nicht ausgebildet sind. Manchmal treffen sie dabei auch gute Entscheidungen.

Das will ich gar nicht bestreiten, daß von Politikern auch gute Entscheidungen getroffen wurden. Nur: Wollen Sie sich darauf verlassen??
Ich nicht, nach dem ich gesehen habe, was bisher gelaufen ist.
zitiere Bernd:
Das könnten sie auch für die Pflege tun und in Sonntagsreden werden wir von denen ja auch ständig "aufgewertet", sodaß unser Ansehen in der Öffentlichkeit gar nicht mal so schlecht ist. Im Alltag werden wir dann von Kostenträgern und "Geldflüssen" klammheimlich wieder aggewertet.

Absolut mein Reden.
zitiere Bernd:
Egal wer in solch einer Kammer sitzen möchte, Geld wird der auch nicht in die Hand nehmen können.

Doch. Wir selber als Berufsgruppe tragen mit unseren Beiträgen dazu bei! Und da wir so eine große Berufsgruppe sind, muß jeder Einzelne auch nicht so viel zahlen. Übrigens ist es auch wichtig, daß wir als Berufsgruppe unsere Kammern selber finanzieren, denn würde dies von außerhalb geschehen, so wären die Kammern beeinflußbar - so sind sie unabhängig.
zitiere Bernd:
Und an dieser Stelle wird auch keine Kammer dieser Welt Einfluß auf die Politik nehmen

Doch, absolut; denn: Bei allen politischen Entscheidungen, die die Berufsgruppe betreffen (z. B. Gesetzesänderun gen) MUSS die betreffende Kammer gehört werden. Schauen Sie sich bloß mal die Ärztekammern an: Wenn die sich äußern, legt man in der Politik die Ohren an.
zitiere Bernd:
Alles,was dann noch bleibt sind so Dinge wie z. B."hoheitliche Aufgaben".....Hoheitliche Aufgaben erfüllt die Polizei und das Finanzamt auch, aber ich habe noch nie davon gehört, daß die Mitarbeiter dort ihre Tätigkeit über Pfichtbeiträge selbst finanzieren.

Da schmeißen Sie jetzt aber etwas ganz gewaltig durcheinander. Die Polizei z. B. ist Teil der Exekutive und übt das staatliche Gewaltmonopol gegenüber den Bürgern aus. Das hat mit der Arbeit einer Kammer, die sich um die Belange ihrer Berufsgruppe kümmert, absolut nichts zu tun.
zitiere Bernd:
Oder es bleibt z. B.bei " Fort und Weiterbildung" Diese habe ich in den letzten Jahrzehnten satt und reichlich absolviert.......auch im Interesse meines jeweiligen Arbeitgebers und im Rahmen meiner arbeitsvertragl ich vereinbarten Arbeitszeit und auf Kosten des Arbeitgebers.

Da sind Sie in der Tat ein gutes Vorbild für andere. Es ist aber nicht zu bestreiten, daß es auch genügend Pflegekräfte gibt, die z. T. schon sehr lange Zeit keine Fortbildungen mehr besucht haben. Dies kann nicht sein und wäre z. B. bei Ärzten auch undenkbar.
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-14 #72 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertBernd 2016-02-22 16:43
Lieber Herr Martin H. Ich habe die vorherigen Seiten sehr wohl gelesen. Da ist an Meinungsvielfal t schon einiges zu sehen.Nicht nur die ihrige............! Nun zum 2. Punkt, daß in einer Pflegekammer Pflegekräfte sitzen werden. Sie meinen bestimmt damit, daß dort im bestem Fall AUCH Pflegekräfte sein Könnten. Nach meinen Informationen haben sich bei der sogenannten " Gründungskonfer enz" ganze 3 noch aktive Pflegekräfte befunden.....von 25 Vertretern und 25 Stellvertretern ....! Aber ich binüberzeugt, daß das nicht der entscheidende Punkt ist. Politiker müssen
Entscheidungen treffen für Tätikeitsfelder , von denen sie von Haus aus erst mal nicht ausgebildet sind. Manchmal treffen sie dabei auch gute Entscheidungen. Das könnten sie auch für die Pflege tun und in Sonntagsreden werden wir von denen ja auch ständig "aufgewertet", sodaß unser Ansehen in der Öffentlichkeit gar nicht mal so schlecht ist. Im Alltag werden wir dann von Kostenträgern und "Geldflüssen" klammheimlich wieder aggewertet. An Lob mangelt es aus guten Gründen nicht. Wenn für dieses Loben aber auch Geld in die Hand genommen werden soll, wird man in der Politik ganz still und zaghaft. Und in diesem Kreis bewegen wir uns aus meiner Erfahrung seit Jahrzehnten. Egal wer in solch einer Kammer sitzen möchte, Geld wird der auch nicht in die Hand nehmen können. Und an dieser Stelle wird auch keine Kammer dieser Welt Einfluß auf die Politik nehmen, weil diese aus meiner Sicht doch u.a.von der Politik genau aus diesem Grund inziniert wird. Sie wollen loben ,aber nicht bezahlen! Und gerade weil ich alles vorherige so genau gelesen habe,drängt sich der Eindruck auf,daß solch eine Kammer an diesem entscheidenden Punkt gar kein Einfluss haben soll und wird. Alles,was dann noch bleibt sind so Dinge wie z. B."hoheitliche Aufgaben".....Hoheitliche Aufgaben erfüllt die Polizei und das Finanzamt auch, aber ich habe noch nie davon gehört, daß die Mitarbeiter dort ihre Tätigkeit über Pfichtbeiträge selbst finanzieren. Oder es bleibt z. B.bei " Fort und Weiterbildung" Diese habe ich in den letzten Jahrzehnten satt und reichlich absolviert.......auch im Interesse meines jeweiligen Arbeitgebers und im Rahmen meiner arbeitsvertragl ich vereinbarten Arbeitszeit und auf Kosten des Arbeitgebers. Bei den schlechten Einkommensvorra ussetzungen in den Pflegeberufen gab es früher schon gerne mal den Spruch "...und irgendwann müssen wir noch Geld mit bringen...." Mit der Entscheidung für dieseKammer drängt sich der Eindruck bzw die Gewissheit auf, daß es nun tatsächlich so weit gekommen ist.Und dann bleiben da noch die Drohungen und Sanktionen,aus denen ja kein Geheimnis gemacht wird.Mit Zwang und Drohungen wollen Sie ernsthaft eine breite Akzeptanz für diese Kammer finden????
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+14 #71 RE: Gründungskonfer enz Pflegekammer in Niedersachsen konstituiertMartin H. 2016-02-22 09:27
zitiere Bernd:
diese Kammerscheiße

Ganz toller Beitrag.
Eigentlich wurde alles hier auf den Seiten schon X mal ausführlich erklärt, wenn Sie das evtl. auch einmal lesen würden, dann würden sich auch etliche der haltlosen Vorwürfe von selber klären; nur kurz hierzu:
zitiere Bernd:
Die Politik ist mit dem Problem Pflege nicht fertig geworden. Wie soll das dann eine Kammer?

Ganz einfach:
In der Kammer sitzen Pflegekräfte.
D. h., zum ersten Mal in der Geschichte hätten wir (die Pflegekräfte) selber die Möglichkeit, über unsere Geschicke zu bestimmen, und nicht irgendwelche Berufsfremden ohne Ahnung.
Abgesehen davon sind Pflegekammern in fast allen westlichen Ländern Standard, ein Blick über den Tellerrand wäre da oft hilfreich:
http://www.pflegewiki.de/wiki/Pflegekammer
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