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Pflegekammer Jetzt!


Pflegekammer Jetzt! - Selbstverwaltung für eine Bündelung der berufsständischen Interessen der Pflege durch die Pflege!

Wir können das besser...

Hallo, liebe Pflegende, wisst ihr was? Ihr macht einen tollen Job, trotz der schwierigen Bedingungen. Ich sage das, weil ich eventuell mal selber Pflege brauche. Ich will mich darauf verlassen können, dass ihr gute Arbeitsbedingungen habt - damit ihr gute Pflege leisten könnt. Lasst uns gemeinsam dazu beitragen - denn wir brauchen gute Pflege und davon viel mehr...

Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass sich in Deutschland eine dramatische Versorgungssituation ergeben wird: durch den demografischen Wandel werden bald mehrere 100.000 Pflegende fehlen. Das gilt für die Pflege im Krankenhaus, in stationären Eirnichtungen und in der häuslichen Versorgung. Alle bisherigen Lösungsansätze stellen lediglich darauf ab, derzeitige Versorgungslücken zu stopfen und haben im Kern gemeinsam, dass sie ohne die Beteiligung der beruflichen Pflege entwickelt werden und im Wesentlichen die Entprofessionalisierung der Pflegeberufe zumindest in Kauf nehmen.


Auch wir Pflegenden wollen das Beste für die Menschen, die von uns professionelle Unterstützung erfahren. Dafür engagieren wir uns seit Jahrzehnten. Wir wollen als Profession anerkannt werden. Dafür forschen die Pflegewissenschaften und tragen ihre Ergebnisse in den Pflegealltag. Daraus leiten wir unseren Auftrag ab: Pflege ist ein eigenständiger und notwendiger Bereich im Gesundheits- und Sozialwesen, der unter Anerkennung pflegewissenschaftlicher, medizinischer und anderer Erkenntnisse verantwortlich bei der Verhütung, Erkennung und Heilung von Krankheiten mitwirkt. Und Pflege ist die Disziplin, die unter Einbeziehung präventiver, rehabilitativer und palliativer Maßnahmen auf die Wiedererlangung, Verbesserung, Erhaltung und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit der zu pflegenden Menschen ausgerichtet ist und so nah an den Betroffenen ist wie keine andere Profession im Gesundheitswesen.

Die Politik reagiert auf Pflegepersonalmangel immer reflexartig und zu spät. Die Entscheidungen der zurückliegenden Jahre haben zu einem Abbau von Pflegepersonal in den Kliniken, zu einem Verlust an Ausbildungsplätzen in der Pflege und zu abgesenkten Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung geführt. Die Arbeitsbelastungen in allen Pflegebereichen hat enorm zugenommen, die Bezahlung ist unterdurchschnittlich. So hat die Attraktivität der Pflegeberufe dermaßen gelitten, dass immer weniger junge Menschen diese Berufe, die so wertvoll für die Gesellschaft sind, erlernen wollen und zu viele Pflegende schon nach wenigen Berufsjahren eine Alternative suchen.

Dem Verlust an Ansehen der Pflege steht die hohe Verantwortung und Eigenständigkeit der Pflegenden gegenüber. Pflege orientiert sich an den Möglichkeiten und Fähigkeiten der Menschen und handelt unter Berücksichtigung und Anerkennung der Selbständigkeit und der Selbstbestimmung der Menschen. Wo gepflegt und therapiert wird, tauchen Fragen auf. Sei es ein konkreter Behandlungsschritt, der unklar ist oder die bange Frage, ob alles wieder gut werden würde. Pflege ist Beratung, Begleitung und Betreuung.

Wer pflegt, greift immer auch in die Grundrechte des Menschen ein. Die Wahrung der Menschenwürde muß ein übergeordnetes Ziel aller pflegerischen Handlungen und Zielsetzungen sein, denn Verletzungen der Integrität und des Wohles eines Menschen gefährden die Gesundheit des Individuums und führen letztlich auch zu einer Gefährdung des sozialen Friedens zwischen den Menschen. Der Staat – also die Summe aller Menschen, die diesen Staat formen – muss ein Interesse daran haben, dass die Menschen vor unsachgemäßer Pflege geschützt werden. Es muss alles getan werden, um eine den Bedürfnissen und Bedarfen der Menschen gerecht werdende Pflege zu gewähren. Das gilt umso mehr dort, wo professionelle Pflege durch niedrigere Qualifikationen ersetzt wird. Gerade an der Grenzen zwischen professioneller Pflege und Laienpflege muss Qualitäts- und Fehlermanagement verhindern, dass Menschen zu Schaden kommen.

Die Pflegekammer ist ein Instrument, die Menschen vor unsachgemäßer Pflege zu schützen – der Staat überträgt der Pflegekammer die Aufgabe, dafür zu sorgen. Weil wir es besser können. Entscheiden Sie mit, ob wir an Entscheidungen beteiligt werden, die uns betreffen.

Hier geht es weiter: Informationen zur Pflegekammer

Für und Wider: Argumente rund um die Pflegekammer

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Kommentare  

 
0 #8 Wir können das besser...Tera 2017-07-13 18:31
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0 #7 Wir können das besser...Miquel 2017-06-11 12:42
Interessanter Beitrag!
Das Kondom ist das einzige revolutionär Verhütungsmitte l für Männer.
Der Samenerguss wird aufgefangen und gelangt nicht in die
Sexualpartnerin . Als sicherster Schutz vor diversen Geschlechtskran kheiten wie HIV, Syphilis, Gonorrhoe, Hepatitis B
oder Chlamydien sollte es die erste Wahl beim Geschlechtsverk ehr sein. Die meisten Kondome werden aus Latex
hergestellt. Für Männer und Frauen mit einer Latexunverträgl ichkeit gibt es inzwischen auch vegane Kondome.

Tierische Fette und Eiweiße werden in der rein veganen Variante weggelassen und besitzen keinerlei tierischen Ursprung.
Selbst für Kondomneulinge gibt es Kondomgrößen-Rechner, welche die
passende Kondomgröße ermitteln.

Wer sich intensiver informieren will, kann den Online Ratgeber https://kondom-guru.net zu
Rate ziehen.
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+4 #6 RE: Wir können das besser...Martin H. 2014-06-24 11:59
zitiere Bruno Mayer:
Geschweige denn vor Personen wie Klaus Fussek, die ja bekanntlich nichts mit Professioneller Pflege am Hut haben und die Pflegenden die einen Knochenjob leisten noch mal mit den Füßen in den Hintern treten.
Herr Fussek ist gelernter Sozialpädagoge und kein Pflegender der den Menschen das Essen anreicht oder den Hintern abwischt.

Herr Fussek ist übrigens auch Kammergegner... lese gerade sein Buch "Im Netz der Pflegemafia". Auf der von ihm in seinem Buch empfohlenen Seite www.pflege-shv.de können Sie sehr schön nachlesen, was man dort von Pflegekammern und der Pflege als Profession hält - nichts.
zitiere Bruno Mayer:
Was kann die Pflegekammer besser?
Die Pflegenden etwa bei Tarifverhandlun gen oder ,-auseinandersetz ngen vertreten?

Nein; immer wieder kommt das Argument mit den Tarifverhandlun gen. Hier ist aber nur die Gewerkschaft der passende Ansprechpartner . Eine Kammer hat hier nichts mitzureden!
zitiere Bruno Mayer:
Kann die Pfelgekammer Bürger vor unsachgemäßer Behandlung schützen?

Zum Beispiel, ja. Auch die Ärztekammern sind Ansprechpartner für Beschwerden von Patienten, wenn diese unsachgemäße Behandlung vermuten.
Aber eine Kammer kann durchaus mehr, z. B. würde sie politischen Einfluß ausüben - bisher hat ja niemand für uns gesprochen, im G-BA hat die Pflege zum Beispiel bisher gar kein Mitbestimmungsr echt! Das muß sich ändern!
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-4 #5 RE: Wir können das besser...Bruno Mayer 2014-03-14 02:51
Wir können es besser?
Was will die Pflegekammer besser können?
Etwa den Bürokratieaufwa nd vermehren, den der MDK und die Heimaufsicht für sich reklamieren?
Dann ist noch der TÜV und versch. Verbraucherschü tzer zu erwähnen. Geschweige denn vor Personen wie Klaus Fussek, die ja bekanntlich nichts mit Professioneller Pflege am Hut haben und die Pflegenden die einen Knochenjob leisten noch mal mit den Füßen in den Hintern treten.
Herr Fussek ist gelernter Sozialpädagoge und kein Pflegender der den Menschen das Essen anreicht oder den Hintern abwischt.
Was kann die Pflegekammer besser?
Die Pflegenden etwa bei Tarifverhandlun gen oder ,-auseinandersetz ngen vertreten?
Pflegende bei Arbeitsrechtlic hen Auseinandersetz ungen vor Gericht beistehen?
Soziale belange gem. BetrVerfG. begleiten.
Kann die Pfelgekammer Bürger vor unsachgemäßer Behandlung schützen?
Und so wieter und so fort.
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-5 #4 RE: Wir können das besser...Thomas 2013-08-24 02:37
Wir benötigen nicht noch ein "Bürokratiemonst er", welches Unmengen an Unkostenkosten verschlingt und keine Verbesserung für die Pflegenden und die Patienten mit sich bringt. Zumal eine Zwangsmitglieds chaft das letzte ist, was wir Pflegenden benötigen.
Nach meiner Ansicht gibt es andere Wege und Möglichkeiten die Qualität der Pflege zu verbessern. Diese Möglichkeiten sind seit langem bekannt. So wie es aussieht hat die Politik es sich einfach gemacht und will die Probleme jetzt an die PK abschieben.
Damit mich hier keiner falsch versteht, ich bin für die Weiterbentwickl ung der Pflege, für die Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen, usw. Das alles aber bitte auf freiwilliger Basis. Zwangsmitglieds chaften passen meines Erachtens nicht in ein demokratisches Land wie unseres.
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-6 #3 QMBHelmut Behrens 2013-07-23 14:22
Zitat: Die Pflegekammer ist ein Instrument, die Menschen vor unsachgemäßer Pflege zu schützen – der Staat überträgt der Pflegekammer die Aufgabe, dafür zu sorgen.
Wenn die Pflegebedürftig en vor unsachgemäßer Pflege geschützt werden sollen, dann sollen bitte auch diese den Pflichtbeitrag bezahlen, und nicht die Pflegenden! Zudem gibts doch schon MDK und Heimaufsicht, Reglementierung en ohne Ende. Euer Ansatz geht in die falsche Richtung. Nicht die Pflegenden und ihr Berufsstand werden gestärkt! Stattdessen wird den Regelungen noch eins oben drauf gestzt, ohne Stärkung der Rechte. Nur weitere Pflichten! Nein Danke!
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+1 #2 surferoooooooooooo 2012-11-21 12:47
gut
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+10 #1 häschenKann ich nicht sagen 2012-11-20 20:35
Ich hatte mir unter einer Pflegekammer ein bischen was anderes vorgestellt.Ich arbeite in einer diakonischen Einrichtung ambulant seit ü.10 Jahren.Hier wird das ArbZG in dem sogenannten Teildienst gar nicht beachtet.Um diese Zustände zu verändern,sucht e ich Unterstützung,s owie die vielen Stunden auf unserem Zeitkonto.Ich bin die Einzigste gewerkschaftl. organisierte.Das nützt mir aber nichts.Dann wäre auch noch das leidige Thema Ost-u. Westlohn.Arbeiten wir hier im Osten schlechter od. sogar weniger?Das glaube ich wohl nicht.Natürlich finde ich es gut,wenn einheitl. Standards,Beruf sanforderungen od.eine einheitl.Ausbildung bundesweit vorhanden wäre.Und wer klopft mal den Kassen auf die Finger wegen der unterschiedlich en Bezahlungen und auch Genehmigungen von Leistungen?
Ich wäre auf jeden Fall für eine Pflegekammer,de nn ich sehe hier eine Möglichkeit einer bundesweiten Vereinheitlichu ng-egal in welchem Bereich.
(pflegerische Standards,Beruf sniveau,usw.
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