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Pflegekammer Jetzt!


Pflegekammer Jetzt! - Selbstverwaltung für eine Bündelung der berufsständischen Interessen der Pflege durch die Pflege!

.Transparenz .

Transparenz

Wir stehen für einen offenen Umgang mit den Fragen um die Einrichtung einer Pflegekammer - dafür haben wir dieses Internetangebot für Sie vorbereitet. Wir machen Ihnen kein X für ein U vor - weil wir Transparenz von Anfang an für glaubwürdig halten....

.Was wir wollen.

Was wir wollen

Wir Pflegenden wollen das Beste für die Menschen, die von uns professionelle Unterstützung erfahren. Dafür engagieren wir uns. Wir wollen als Profession anerkannt werden. Pflege ist ein eigenständiger Bereich im Gesundheits- und Sozialwesen. Dafür fordern wir mehr Mitspracherecht - durch eine Selbstverwaltung....

.Gute Argumente für die Pflegekammer.

Gute Argumente für die Pflegekammer

Es gibt gute Argumente für die Einrichtung von Pflegekammern - informieren Sie sich auf unserer Seite über Aufgaben, Möglichkeiten und Zuständigkeiten der Selbstverwaltung der beruflichen Pflege - einer Pflegekammer....

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(HANNOVER) Nachdem 80 Pflegedirektoren und -direktorinnen Niedersächsischer Kliniken in einem offenen Brief an Ministerin Özkan die Einrichtung einer Pflegekammer gefordert haben, hat die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) nun diese Forderung relativiert und damit ihre Ablehnung der Selbstverwaltung der Pflegeberufe untermauert. Den Brief hätten nur 80 von 200 Pflegedienstleitungen unterzeichnet, so der Vorstand der NKG. Die von der Tagespresse verbreitete Behauptung, die Pflegekammer sei eine Forderung der Krankenhäuser, müsse so zurückgewiesen werden. Die NKG befürchtet, dass in einer Pflegekammer die unterschiedlichen Interessen der Pflegeverbände die Arbeit des Selbstverwaltungsorgans von vornherein beeinträchtigen würde. Nach uns vorliegenden Unterlagen bietet sich die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft gar selbst an, die Interessen der beruflichen Pflege zu vertreten (sic). Die NKG hat das Ministerium aufgefordert, ihre Position zu unterstützen und "zur Klarstellung des Sachverhaltes in der öffentlichen Darstellung mitzuwirken". Die Niedersächsiche Krankenhausgesellschaft repräsentiert den Zusammenschluss der 200 Kliniken in Niedersachsen. Bisher war eine politische Vertretung der Pflege nicht Aufgabe der Krankenhausgesellschaft, auch im beispiellosen Personalabbau in der Pflege sind von der NKG keine positiven Impulse ausgegangen.

(HANNOVER) Das Sozialministerium ist offenkundig erneut mit der Forderung nach Einrichtung einer Pflegekammer konfrontiert worden. Wie die BILD-Zeitung unter Berufung auf die Deutsche Presseagentur (dpa) heute berichtet, haben über 80 Pflegedirektoren niedersächsischer Kliniken die Selbstverwaltung der Pflegeberufe gefordert. Hintergrund sei die Sorge der Pflegedirektoren, die professionelle Pflege ohne eine Pflegekammer zukünftig nicht sicher zu können. Wie aus dem Ministerium mitgeteilt wird, befasse man sich derzeit gerade mit der Frage nach dem Bedarf nach einer Pflegekammer und sei zu diesem Zweck im Gespräch mit dem Niedersächsischen Pflegerat. Dieser hat in der jüngsten Vergangenheit mehrfach und mit Nachdruck auf die Notwendigkeit der Selbstverwaltung verwiesen.

(EMDEN) Eine Pflegekammer sei notwendig, um die sachgerechten und professionelle Pflege sicherzustellen, bestätigten Monika Skibicki vom Förderverein zur Errichtung einer Pflegekammer und der Pflegedienstleiter des Klinikums Emden gestern in einem Pressegespräch. Ein Auszug des Gespräches ist hier im Online-Auftritt der Emder Zeitung zu finden.

(DUISBURG) Am 15.2. 2012 trafen sich in Duisburg die Vorsitzende der Nationalen Konferenz zur Gründung von Pflegekammern in Deutschland Monika Skibicki und drei Vertreter der Gewerkschaft Komba zu einem informellen Gespräch. Komba, vielen noch als Beamtengewerkschaft im Bewusstsein, hat sich für alle Angestellten im öffentlichen Dienst geöffnet. Die hauptamtliche Tarifreferentin Yvonne Zimmermann, sowie  der Vorsitzende und Vertreter des Bundesfachbereiches Gesundheit Michael Kehren und Bernd Hirsekorn stellten klar, das ihr Hauptgeschäft die Tarifpolitik ist. Die engagierten Vertreter haben sich aber auf Grund der Situation der Pflege im gesundheitspolitischen Umfeld deutlich für eine Pflegekammer positioniert. Es wurde vereinbart im Kontakt zu bleiben und eventuell Synergieeffekte zu nutzen. Es ist erfreulich, so Skibicki, dass es auch Gewerkschaften gibt, die die Notwendigkeit einer Pflegekammer erkannt haben.

Kongress Pflege 2012 in Berlin

(BERLIN) Heilberufe Kongresse hat geladen - am 27. und 28. Januar 2012 fand in Berlin der Kongress Pflege statt. Ein Schwerpunktthema des Kongresses war das Thema Pflegekammer. Unter der Moderation von Peter Bechtel, Vorsitzender des Bundesverbandes Pflegemanagement, diskutierten Vertreter unterschiedlicher Interessengruppen das Thema.  Albert Eicher, leitender Ministerialrat des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit, erläuterte die Beweggründe, die im Ministerium für die Befürwortung einer Pflegekammer ausschlaggebend waren. Leider habe der Koalitionspartner FDP nicht mitgezogen, so dass es unwahrscheinlich sei, dass es noch in dieser Legislaturperiode zur Gründung einer Pflegekammer komme.

Anja Kistler, Geschäftsführerin DBfK Nordost e.V., referierte über die Aktivitäten in der Bundesrepublik und ging insbesondere auf die Situation in Berlin / Brandenburg ein. Sie gab ein klares Pro für die Pflegekammer ab.

Prof. Dr. jur. Heinrich Hanika,  Universities of Berlin, Budapest und Ludwigshafen, klärte insbesondere darüber auf, dass eine Pflegekammer keineswegs europawidrig sei. Sein Fazit: „Pflegekammern sind europarechtlich erwünscht, sie sichern die pflegerische Versorgung der Bevölkerung und lassen professionell Pflegenden die dringend notwendige demokratische und freiheitssichernde Teilhabe in unserem korporativ geprägten deutschen Gesundheitswesen zukommen."

(MAINZ) Rheinland-Pfalz ist das nächste Bundesland, das aus der Landesregierung heraus die Einrichtung einer Pflegekammer fordert. Bereits seit Mittte 2011 sei die zuständige Ministerin Malu Dreyer (SPD) im Gespräch mit den Fachverbänden. Nachdem die Befürworter der Pflegekammer im letzten Jahr hoffnungsfroh nach Bayern schauten, ist der Blick nun nach Mainz gerichtet. Die Initiative des früheren bayerischen Gesundheitsministers Dr. Markus Söder zur Errichtung einer Pflegekammer in Bayern hat mit dessen Wechsel in das Finanzministerium an Fahrt verloren. Für Ministerin Dreyer hingegen überwiegt der Nutzen einer Pflegekammer die Nachteile. Der DBfK Südwest begrüßt den Vorstoß aus dem Ministerium. Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK Südwest betont in einer Pressemitteilung auch die politische Dimension einer Pflegekammer: "Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der ständig steigenden Anforderungen ist die verstärkte gestalterische Einbindung der Pflegefachberufe unverzichtbar“,so Kiefer.

Nachdem erstmals in einem Bundesland Regierungspartei und Teile der Opposition sich gleichemaßen befürwortend zur Pflegekammer äußerten, wird nun mit Spannung der Ausgang der Diskussion in Mainz erwartet.

(SCHORTENS/WILHELMSHAVEN) Die Präsidentin des Niedersächsischen Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer hat kürzlich vor gut 50 Mitglieder der AG 60 plus in der SPD  über Zweck und Wesen der Pflegekammer gesprochen. Skibicki betonte in ihren Ausführungen, dass der Pflege in Deutschland die Beteiligung an wichtigen Entscheidungsverfahren in der Regel versagt wird und fordert die Berufsgruppe zu mehr Verantwortung für die eigenen Belange auf.Lesen Sie den Artikel hier als PDF.

Wir danken an dieser Stelle der Wilhelmshavener Zeitung für die freundliche Genehmigung, den Artikel hier veröffentlichen zu dürfen.

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